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Was wäre ein Advent ohne Konzert?

Am 18 Dezember 2018 fand das alljährliche Adventskonzert das Rhein-Gymnasiums statt. 
Jetzt, nur fast einen Monat später, dürft ihr euch an unserer Berichterstattung darüber erfreuen.

Mit leiser Weihnachtsmusik und lautem Stimmengewirr beginnt das alljährliche Benefizkonzert wie immer etwas chaotisch, während alle nach dem Einlass um 18:30 ihre Plätze finden.

Pünktlich um 19:00 Uhr beginnt das Schulorchester das erste Stück zu spielen: „Der kleine Lord“

Im Nachhinein sagen sowohl Ragnar Fitzler, die im Orchester die Blockflöte gespielt hat, als auch Mark-Lennart Kreimendahl an der Trompete, es habe Spaß gemacht und gut geklungen. Nur Richard Hofmann, selbsternannter bester Bassist der Welt, sagt wir sollen die Vlogeschwister! Abonnieren.

Weiter macht die Theater AG mit dem meist adaptierten Weihnachtsstück des Universums: A Christmas Carol. Die wenigen Patzer wurden gekonnt überspielt, und auch wenn die immer wieder umfallende Papiergans für allgemeines Gelächter sorgte, hat es allen Spaß gemacht.

Als nächstes wagt der Schülerchor sich an das französische Lied „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsier Mathieu“, welches sie in zwei Stimmen fabelhaft meistern, und macht gleich weiter mit „Singin‘ on Christmas Morn“

Das wohl beste und definitiv nicht zu dunkelste Foto eines Technikaufbaus samt Technikern der Welt


Und nun das worauf alle gewartet hatten: die ersten technischen Schwierigkeiten des Abends. Prompt als der Lehrerchor sein Lied „And so it goes“ anstimmen will, hört eines der Mikrofone auf zu funktionieren. Doch unsere brillianten Techniker beheben das Problem nach nur drei Anläufen, und es mussten nicht einmal Steine geworfen werden um ihre Aufmerksamkeit zu erreichen. 

Natürlich muss auch der Unterstufenchor mitmischen, weshalb sich dieser dem Lehrerchor für „Let us calm down“ anschließt und einige deutsche Zeilen über das englische Lied singt. Wer will denn auch schon den Text eines Liedes verstehen?

Anschließend ist Pause, in der wir nur mit ungefähr zwanzig verschiedenen Teilnehmern des Konzerts sprechen. Unter anderem zum Beispiel mit Herrn Reimann und Frau Micheel, die sich beide einig sind: „Es war vorher wie immer aufregend, hat am Ende aber doch alles geklappt.“ 

Nach der Pause finden sich alle wieder in ihren Sitzen ein, und es beginnt worauf tatsächlich alle gewartet haben: Die Bandhälfte des Konzerts. Der erste Auftritt ist allerdings gar keine Band, sondern die Klassen 5b und 6a. Diese haben mit Frau Stahl im Musikunterricht „Stille Nacht“ geübt, und singen das Lied nun in Harmonie auf der Bühne.

Ein weiteres nicht verschwommenes Bild, das definitiv nicht mit einer Handy-Kamera gemacht wurde

Den Beginn der Tatsächlichen Bandhälfte machen die „Wild Girls“ der Jahrgangsstufe sechs mit „Feliz Navidad“. Das Publikum klatscht mit, und auch der erneute Ausfall eines Mikrofons vor dem Auftritt fällt, dank der Techniker, nicht weiter auf.

Wer bis jetzt gelangweilt war, wacht spätestens bei der allseits beliebten Zehnerband „Frog in the House“ auf, die zwei neue Mitglieder bekommen hat. Eines der beiden ist allerdings nur temporärer Ersatz für den Schlagzeuger Felix Kressin, der sich zurzeit in England befindet.


Klingt der Anfang von „Santa Claus is coming to Town“ aus Alina Sigls Mund noch klassisch, so ist das Publikum überrascht als die Band auf einmal anfängt Rock zu spielen. Später erzählt uns Darwin Mohammad, Bassist der Band, er hoffe das Publikum sei über das Genre überrascht gewesen. Mit leicht Kopfschmerzen verursachender Lightshow nimmt die Band das Publikum mit.

Doch schnell ist das Lied vorbei und Frog in the House geht von der Bühne, um erneut der Jahrgangsstufe sechs Platz zu machen. 

Die „Electric 8“ spielen „Santa tell me“, wobei das Publikum wieder begeistert mitklatscht.

Leider fallen gerade am Abend des Konzerts Mitglieder der Lehrerband „Perception“ aus, weshalb Tom Frohn allein am Keyboard „Have yourself“ singt. Dies jedoch nicht, bevor er Frau Runge grüßt, die das Lied eigentlich gesungen hätte. „Winter Wonderland“, das zweite Lied der Band, fällt deshalb leider ins Wasser.

Den Schluss macht die Stufe acht mit „Bad Intention“, die eines der wohl bekanntesten Weihnachtslieder überhaupt singt: „Last Christmas“

Auch hier besteht das Publikum darauf zu klatschen, und überspielt damit die leichte Verwirrung auf der Bühne, die Leadsängerin Emma uns später gesteht. 

Das Abschließende Sing along von „Leise rieselt der Schnee“ hat ein paar Startschwierigkeiten, und das obwohl das Publikum den Text sogar vorsorglich in den Programmheften erhalten hat.

Als sich der Saal langsam leert und auch die ersten Bands verschwinden, lässt sich ein simples Fazit aus dem gesamten Benefizkonzert ziehen: der Abend hat sich gelohnt.


Ein Artikel von Carolina Küpper
Bilder von Carolina Küpper
Schweiß und Tränen von Carolina Küpper