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Unsere neuen Referendare

In der Woche nach den Herbstferien haben acht neue Referendare ihr Referendariat an unserer Schule angefangen. Wir wären nicht der Rote Nagel, wenn wir sie nicht interviewt hätten. 


Name: Daniel Behner

Geburtstag: 01.05.1989

Sternzeichen: Stier

Geburtsort: Dormagen

Fächer: Musik

Hobbys: Musik, Filme, Serien, Freunde


Wir: Warum wollen sie Lehrer werden?

BHN: Weil ich immer die Chance gesehen habe, Kinder für Musik zu begeistern und das war mir immer ein sehr großes Anliegen. Ich denke, dass ich grundsätzlich gut mit Menschen umgehen kann und dementsprechend auch angemessen auf Schüler eingehe, egal welches Alter sie haben Das habe ich im Prinzip auch getestet, als ich meinen Zivildienst an einer integrativen Schule für körperbehinderte Kinder gemacht habe. Das war, glaube ich, die beste Erfahrung, die ich je machen durfte und aus der ich auch viel gelernt habe. 

Eigene schlechte Erfahrungen als Schüler, gerade im Fach Musik gehören auch dazu, wo ich oft dachte: "Das kann ich besser!”, weil manche meiner Lehrer nie wirklich versucht haben, die Schüler für Musik zu begeistern.

 

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

BHN: Ich habe die Erwartungen, dass mir der Beruf lange Zeit Spaß machen wird, dass ich viele wichtige Erfahrungen sammeln und mich weiterentwickeln werde, und dass ich mich vor allem auch im Umgang mit Menschen besser kennen lerne. Und natürlich hoffe ich, nicht so viel Stress zu haben, dass ich irgendwann nicht mehr Lehrer sein möchte.

 

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

BHN: Das Rhein-Gymnasium spricht mich, was den musikalischen Bereich angeht, sehr an. Vor allem die Projekte, die hier auf die Beine gestellt werden, zum Beispiel der Chor, eine interne Musikschule und die Konzerte. Außerdem finde ich einfach das gesamte Klima hier sehr angenehm.

 

Wir: Warum haben sie gerade dieses Fach ausgesucht?

BHN: Weil ich die Möglichkeit hatte, es als einzelnes Fach zu studieren. Ich hatte mich für eine Aufnahmeprüfung in Köln vorbereitet, aber relativ kurz vor dieser Prüfung erfahren, dass man das Fach auch einfach einzeln studieren kann. 

Daraufhin wollte ich nicht mehr zwei Fächer studieren und in Musik mehr Arbeit investieren als in das zweite Fach. Dieses wäre definitiv eine Sprache gewesen, vielleicht Englisch oder Latein, aber da dort einfach nicht meine Priorität lag, wäre dieses Zweitfach wahrscheinlich zu kurz gekommen. So konnte ich einfach mein Hobby zum Beruf machen und all meine Energie in das Musikstudium stecken.

 

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

BHN: Es war mit Sicherheit Fußballer, der typische Jungenwunsch eben.

 


Name: Johanna Besgen

Geburtstag: 04.11.1992

Sternzeichen: Skorpion

Geburtsort: Bad Honnef

Fächer: Mathe, Sport

Hobbys: Fußball, Filme, Serien, Dart, Lesen

 


Wir: Warum wollen sie Lehrerin werden?

BSG: Um ehrlich zu sein habe ich mir schon seit der Grundschule überlegt Lehrerin zu werden, ich habe meine Grundschullehrerin gesehen und wollte das auch machen. Während der Schulzeit hat sich das ein bisschen verändert, aber als es aufs Abi zuging, war es wieder so. Vor allem Sport war für mich immer relativ klar, ich liebe es, mit Jugendlichen zu arbeiten, und es macht einfach Spaß zu sehen, wie viele verschiedene Persönlichkeiten man da kennen lernt.

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

BSG: In dem Sinne erstmal zu lernen. Sowohl von anderen Menschen, als auch über mich selbst. Ich hoffe, wie schon gesagt, viele verschiedene Menschen kennen zu lernen.

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

BSG: Ich muss sagen, dass man vor allem am Tag der offenen Tür einfach so viele Facetten von der Schule gesehen hat. Natürlich ist die Lage am Rhein schön, als Sportlehrerin auch der damit verbundene Ruderschwerpunkt. Dann bekommt man auch mit, dass hier so ein kleiner Umbruch ist, dass die Lehrer sehr motiviert sind. Und auch was die Digitalisierung angeht, mit MINT- Schwerpunkt, den Tablets und auch den Beamern.

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

BSG: Sport habe ich einfach immer schon gerne gemacht, und mache auch schon seit einigen Jahren Mannschaftssport. Ich hatte auch Sport und Mathe im Leistungskurs, und da habe ich meine Passion drin gefunden. 

Ich finde, in Sport lernt man Schüler anders kennen als im normalen Unterricht, und was Mathe angeht, hatte ich auch Lehrer, bei denen man gesehen hat, wie abwechslungsreich man Unterricht gestalten kann und das hat mich einfach begeistert.

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

BSG: Lehrerin, aber ich hatte zwischendurch auch mal überlegt Ärztin zu werden.

 


Name: Volker Busch

Geburtstag: 09.03.1958

Sternzeichen: Fisch

Geburtsort: Münster

Fächer: Deutsch, Geschichte

Hobbys: Kunst, Sport, Reisen

 


Wir: Warum wollen sie Lehrer werden?

BUH: Ich wollte schon als Jugendlicher Lehrer werden, hatte selbst tolle Lehrer und auch gute Vorbilder in der Familie, meine Mutter war Lehrerin. Das war einfach ein großer Traum von mir. Nach meinem Studium wurden damals keine frischen Lehrer gebraucht, aber jetzt kann ich meinen ursprünglichen Berufswunsch doch noch realisieren.

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

BUH: Ich hoffe, dass er mir großen Spaß machen wird und dass ich dabei viele interessante Menschen kennenlernen werde, Schüler und Kollegen!

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

BUH: Es ist eine sympathische Schule mit vielen engagierten Schülern und Lehrern, die eine Menge auf die Beine stellen. Der Tag der offenen Tür hat mir gut gefallen, das Tuckern der Rheinschiffe, die vielen tollen Graffitis und Wandmalereien (Mr. Burns von den Simpsons). Ich bin auch ganz froh darüber, dass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Es gibt viele freundliche Menschen hier, und unsere Referendar-Combo ist besonders gut drauf!

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

BUH: Ich liebe Geschichten aller Art, die erfundenen genauso wie die wahren.

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

BUH: Mein erster echter Beruf war Lektor. Ich habe während und nach dem Studium ein paar Jahre als Praktikant und Volontär in Verlagen gearbeitet, bis ich endlich in einem richtig tollen Verlag angekommen bin. Die Welt der Bücher war damals das größte für mich.

 


Name: Maria Mahmoud

Geburtstag: 14.10.1992

Sternzeichen: Waage

Geburtsort: Freital

Fächer: Deutsch, Geschichte

Hobbys: Flamenco, Reisen, Basketball

 


Wir: Warum wollen Sie Lehrerin werden?

MMD: Weil es mir Spaß macht mit Menschen zu arbeiten, vor allem mit jüngeren Menschen, und irgendwie dabei zu sein, während sie sich entwickeln.

Wir: Welche Erwartungen haben Sie an den Beruf?

MMD: Dass es immer spannend bleibt auf jeden Fall, und dass es mich glücklich macht.

Wir: Was gefällt Ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

MMD: Bisher gefällt mir die Lage, und es waren alle sehr sympathisch und offen.

Wir: Warum haben Sie gerade diese Fächer ausgesucht?

MMD: Deutsch und Geschichte waren schon immer meine Lieblingsfächer.

Zum einen finde ich es immer interessant zu hinterfragen, woher man kommt oder woher eine entstandene Gesellschaft kommt, und dazu muss man erstmal Geschichte verstehen, weil man sich erst in der Gegenwart zurechtfindet, wenn man die Vergangenheit kennt. Und erst dann kann man auch die Zukunft eventuell lenken. Bei Deutsch ist es natürlich der literarische Aspekt, ich lese gerne und finde es interessant, wie Autoren arbeiten, aber mir gefällt auch der sprachwissenschaftliche Teil, zum Beispiel das Untersuchen von Dialekten und das Finden von grammatikalischen Strukturen.

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

MMD: Ich wollte schon immer Lehrerin werden. Mein zweiter Berufswunsch wäre allerdings Innenarchitektin gewesen.

 


 

Name: Juli Nienaber

Geburtstag: 16.08.1986

Sternzeichen: Löwe

Geburtsort: Brühl

Fächer: Englisch, Latein

Hobbys: Tanzen, Musik, Hund

 


Wir: Warum wollen sie Lehrerin werden?

NBA: Ich arbeite sehr gerne mit jungen Menschen zusammen. Außerdem glaube ich, dass man als Lehrerin einfach nie so einen langweiligen Alltag hat, weil die Menschen immer anders sind und der Alltag deshalb auch immer unterschiedlich.

 

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

NBA: Ich erwarte, dass er mich herausfordert und spannend ist, dass er, wie schon gesagt, niemals langweilig wird, und ich hoffe, dass ich lange Freude daran habe.

 

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

NBA: Ich finde die Atmosphäre sehr positiv, am Tag der offenen Tür habe ich selber noch viel über die Schule erfahren, und alle, die ich bis jetzt getroffen habe, waren sehr nett.

 

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

NBA: Ich habe große Freude an Sprachen und Latein fand ich immer sehr fair. Wenn man gelernt hat, hat man das Fach gekonnt, und wenn nicht, dann eben nicht. Latein war auch das Fach, mit dem man ein bisschen etwas Besonderes war, wenn man das mochte.

 

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

NBA: Ich wollte immer gerne etwas mit Tieren machen, aber irgendwann habe ich das aus den Augen verloren, weil ich das, glaube ich, nicht so könnte.

 


 

Name: Jennifer Scharpenberg

Geburtstag: 01.02.1991

Sternzeichen: Wassermann

Geburtsort: Hannover

Fächer: Chemie, Englisch

Hobbys: Lacrosse, Bouldern, Kochen, Backen

 


Wir: Warum wollen sie Lehrer werden?

SPB: Weil ich selber gerne lerne und anderen gerne dabei helfe zu lernen. Ich bin selber sehr neugierig, aber es macht auch viel Spaß anderen dabei zu helfen neugierig zu werden und dann zu lernen.

 

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

SPB: Dass es herausfordernd sein, aber auch viel Spaß machen wird.

 

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

SPB: Mir gefällt, dass ich hier sehr freundlich willkommen geheißen wurde, und dass die gesamte Atmosphäre hier sehr positiv ist.

 

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

SPB: Ich wollte auf jeden Fall unbedingt nach der Schule irgendetwas mit Englisch machen, das war so eines meiner Kriterien, und deshalb war Englisch, als ich mich dann entschieden habe Lehrerin zu werden, schonmal klar.

Und was Chemie angeht, war ich in den Naturwissenschaften eigentlich immer besser als in den Sprachen. Ich hatte Mathe und Physik im Leistungskurs, aber wollte keines der beiden studieren, deshalb habe ich dann Chemie genommen.

 

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

SPB: Ich bin mir gar nicht sicher, aber ich wollte mal eine ganze Zeit lang Floristin werden.

 


 

Name: Laura Wolst (Schmitz)

Geburtstag: 20.11.1988

Sternzeichen: Skorpion

Geburtsort: Siegburg

Fächer: Deutsch, Evangelische Religion

Hobbys: Sport, Reisen, gutes Essen, Freunde

 


Wir: Warum wollen sie Lehrerin werden?

SMZ: Weil ich glaube, dass es ein sehr abwechslungsreicher Beruf ist, kein Bürojob, weil ich mich freue mit unterschiedlich alten Schülern zu arbeiten, und weil ich denke, dass es so nicht langweilig wird.

 

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

SMZ: An das Referendariat habe ich erstmal die Erwartungen, dass ich mich schnell einfinden werde und alles schnell kennenlerne.

 

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

SMZ: Mir gefällt. dass die Schüler bis jetzt alle wirklich offen waren, dass das Kollegium nett ist, natürlich der Ausblick, und dass die Schüler sich sehr für die Schule engagieren.

 

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

SMZ: Das habe ich mich oft gefragt. Auf jeden Fall, weil ich Religion spannend zu studieren finde, weil es sehr weit gefächert ist und man sich mit vielem auseinandersetzt. Bei Deutsch kam es tatsächlich davon, dass es mir in der Schule Spaß gemacht hat.

 

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

SMZ: Tatsächlich fast immer Lehrerin. Mein erster Berufswunsch allerdings im Kindergarten war Kassiererin im Aldi zu werden, weil man da so viel mit Menschen in Kontakt kommt. Das hat sich dann irgendwann geändert. Aber ich denke, das ist letztlich die Begründung, warum ich Lehrerin geworden bin.

 


 

Name: Timo Zolna

Geburtstag: 19.12.1990

Sternzeichen: Steinbock

Geburtsort: Geldern

Fächer: Geschichte, Sport

Hobbys: Fußball, Bouldern, Snowboarden, Filme, Brettspiele

 


Wir: Warum wollen sie Lehrer werden?

ZLN: Ich glaube das liegt stark an meinen Fächer, also vor allem an Geschichte, weil ich glaube, dass wir in einer Zeit leben, in der offenbar immer noch zu viele Leute nicht über die jüngste Vergangenheit unseres Landes Bescheid wissen.

Wir: Welche Erwartungen haben sie an den Beruf?

ZLN: Ich lasse mich eigentlich gerne überraschen, ich habe selten Erwartungen an irgendwas.

Wir: Was gefällt ihnen bis jetzt am Rhein-Gymnasium?

ZLN: Der Ausblick aus der blauen Turnhalle und dass es einen Parkplatz gibt, ich mag die Schüler, die ich kennengelernt habe, meine Referendariatskollegen sind sehr nett und es gibt überall Beamer.

Wir: Warum haben sie gerade diese Fächer ausgesucht?

ZLN: Wegen Indiana Jones. Weil ich Indiana Jones cool finde, und ich Archäologie zum Studieren furchtbar langweilig fand. Mit Geschichte und Sport ist man an der Person von Indiana Jones am nächsten dran.

Wir: Was war ihr erster Berufswunsch?

ZLN: Ich wollte Tierarzt werden, aber ich kann kein Blut sehen.

 


Interviews: Carolina Küpper
Bilder: Carolina Küpper