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Skifahrt der 8c

Die Skifahrt der Klasse 8c fand Anfang dieses Jahres statt. Im Rahmen eines Projektes mit einer Semesterpraktikantin sprachen sie uns an, ob sie nicht einen Gastartikel über ihre Skifahrt hier unterbringen könnten. So eine Gelegenheit lässt sich unsere Redaktion natürlich nicht entgehen.


 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

 

 

mit diesem Artikel wollen wir euch und Ihnen einen kleinen Einblick in unsere diesjährige Skifahrt geben. Zum Schluss geben wir auch noch ein paar Tipps für die folgenden Skifahrten.

 

Die Busfahrt

 

Am Freitag, den 12.01.2018 sind wir, die 8. Stufe des Rhein-Gymnasiums, um 7:30 Uhr mit einem Doppeldeckerbus nach Österreich losgefahren. Die Hinfahrt dauerte 12 Stunden. Die Atmosphäre war ganz angenehm; viele Schüler setzten sich in Gruppen bzw. mit den engsten Freunden zusammen. Wir machten vier Pausen und in einer dieser Pausen durften wir uns etwas zu Essen bei McDonalds oder KFC kaufen. Ein paar Schüler gingen auch zum Adidas Outlet, der direkt nebenan war. Viele hörten zusammen Musik, spielten Spiele, guckten Filme, haben geschlafen oder unterhielten sich miteinander.

 

Auf der Rückfahrt am 19.01.2018 war es dann ähnlich. Wegen eines fünf-stündigen Staus dauerte die Rückfahrt aber 17 Stunden, weswegen wir bis zur ersten Pause sehr lange warten mussten. Die Bustoilette war sehr klein und teilweise kaputt. Zu empfehlen wäre es also, vor der Fahrt auf die Toilette zu gehen.

 

 

 

Skigebiet & Wetter

 

Unser Skigebiet lag am Schatzberg in Tirol in Österreich. In einer Höhe von über 2000 Metern sind wir blaue und rote Pisten runter gefahren. Das Skigebiet war sehr schön aufgebaut und auch die Lifte waren angenehm zu benutzen. Das Wetter war nicht das Beste, aber größtenteils schön. Zwar war es durchgehend sehr nebelig, aber zwischendurch schien auch mal die Sonne. Nachts hat es immer geschneit, sodass jeden Tag Neuschnee auf den Pisten lag. Am Mittwoch gab es einen sehr starken Schneesturm, bei dem man nicht einmal die nächste Kurve sehen konnte. Alle, außer die Gruppen 3 & 4, die die Talabfahrt genommen haben, sind mit den Gondeln den Berg hinunter gefahren.

 

 

 

Unterkunft und Essen

 

Im Großen und Ganzen waren die Unterkunft und das Essen in der Wildschönau gut. Die Zimmer waren recht groß, sauber und es wurde regelmäßig der Müll entleert und das Zimmer gefegt. Die Betten waren bequem und in manchen Zimmern hatte man sogar einen schönen Ausblick auf die Tiroler Berge. Unsere Sachen konnten wir sowohl im Zimmer, als auch im Bad gut verstauen. Im Allgemeinen war das Essen leider eher weniger gut. An manchen Tagen gab es schon gutes Essen, allerdings mussten die Vegetarier und die Muslime unter uns in einem anderen Speisesaal essen. Jeden Morgen gab es ein umfangreiches Frühstück als Buffet. Mittags und abends bekamen wir ein 3-Gänge-Menü, bestehend aus Suppe, warmen Gerichten und einem Dessert. In den letzten drei Tagen konnten wir uns morgens früh ein Lunch-Paket zubereiten und das Essen wurde uns dann mittags hoch auf die Piste gebracht, um dort zu essen.

 

Ein kleiner Tipp für die nächste Stufe 8: Nehmt genügend Getränke mit, denn dort gab es nur Wasser aus dem Hahn und aus dem Automaten, allerdings für 2 Euro.

 

 

 

Die Zimmer

 

Wir fanden, dass die Zimmer für 4-7 Personen alle etwa gleich groß waren, das heißt, für 4 Personen war mehr als genug und für 7 Personen nur recht wenig Platz. Ein großes Minus war, dass die Zimmer von den Lehrern teilweise zusammengelegt wurden. Außerdem wurde uns nicht erlaubt, irgendwelche Sachen auf dem Boden abzulegen, obwohl in den Schränken viel zu wenig Platz für unsere Habseligkeiten war. Zimmerbesuche bei anderen waren gar nicht gestattet, aufhalten durfte man sich neben dem eigenen Zimmer nur im Flur bzw. unten in zwei Aufenthaltsräumen. Ein weiterer Aspekt waren die größtenteils getrennten Flure zwischen Jungen und Mädchen. Allerdings nur größtenteils, denn im „Flur der Jungen“ war ein Mädchenzimmer und ein Zimmer von Lehrerinnen. Einigermaßen gut war das Badezimmer: Eine Dusche mit ausreichend Platz, ein großes Waschbecken und eine Toilette, allerdings zu wenig Platz, um alle Handtücher aufzuhängen. Noch ein weiterer negativer Aspekt war, dass die einzige Heizung eine Bodenheizung war; die Sachen mussten also größtenteils von alleine trocknen.

 

 

 

Die Skipisten

 

In den ersten beiden Tagen gingen wir zur „Anfängerpiste“. Dort haben unsere Lehrer uns in Gruppen aufgeteilt und uns auf die große Piste vorbereitet. Es gab jedoch ein Problem: Unsere Skilift-Tickets wurden erst für den Nachmittag des zweiten Tages gebucht. Das heißt: Skier auf den Arm und hoch marschieren! Während uns die Skilehrer das Fahren beibrachten, beurteilten sie auch unser Können. Nach zwei Tagen Vorbereitung ging es nun endlich auf die „richtige“ Piste: den Schatzberg, 1900 Meter hoch und eine große Herausforderung für uns. Als wir unten standen, waren wir etwas nervös, aber auch sehr aufgeregt. Die Lehrer haben uns in fünf Gruppen eingeteilt: In Gruppe 1 waren die Schüler, die noch nicht Skifahren konnten, in Gruppe 4 waren die Besten, die auch schon vor der Skifahrt gefahren sind. Die fünfte Gruppe nannte sich die Rookies. In dieser Gruppe befanden sich die Kranken und Verletzten, die nicht Skifahren konnten. Sie gingen eigentlich nur Rodeln. Die jeweiligen Gruppen wurden von Lehrern, Referendaren und ehemaligen Schülern unterrichtet. Diese zeigten uns fortgeschrittene Tricks, um schneller, stabiler und besser zu fahren. Letztendlich hat das Skifahren uns sehr gefallen und wir haben eine Menge gelernt.

 

 

 

Tages-/ Abendprogramm

 

Nun kommen wir zum Tages- und Abendprogramm der Skifahrt. Der erste Tag, eher gesagt der erste Abend, verlief wie folgt: Um ca. 18:00 Uhr kamen wir am Hotel Angerhof an, luden unsere Koffer aus dem Bus aus und trugen diese hoch. Am Eingang hing eine Liste, worauf stand, welche unsere Zimmer sind. Um 18:30 Uhr gab es Abendessen. Anschließend fuhren wir zum Skiverleih, um uns dort Skier, Skischuhe etc. auszuleihen. Am kommenden Tag waren wir ungefähr vier Stunden auf der Piste, dazwischen hatten wir eine Stunde Mittagspause. Abends organisierte die Klasse 8c „Das Supertalent“. Bei der Organisation gab es zwar die ein oder anderen Probleme, dennoch hat dieser Abend uns ziemlich viel Spaß gemacht. An diesem Abend gab es recht viel Comedy aber auch was Sportliches und ein bisschen Gesang. Von Samstag bis Dienstag sind wir auf die Anfänger Piste gefahren, um uns auf den Schatzberg vorzubereiten. Eigentlich sind wir jedes Mal vier Stunden Ski gefahren, außer am Montag, denn an diesem Tag sind wir Nachmittags in die Stadt Kufstein gefahren, um ein bisschen einkaufen zu gehen. Am Abend gab es Nachtskifahren, am Dienstagabend hat Karaoke stattgefunden, welches die 8b organisierte. Mittwochabend gab es die Auswahl zwischen Nachtrodeln und Nachtwandern. Am Donnerstag durften wir nachmittags zum Spar und abends gab es dann ein schönes Abendevent, und zwar den „Rollentausch“. Diesen schönen Abschlussabend organisierte die Klasse 8a.

 

 

 

Die Unfälle

 

Auf der Skifahrt sind viele Unfälle passiert, darunter einige (eigentlich nur einer) auf ungewöhnliche Art. In unserer Unterkunft gab es einen Boxautomaten, wo wir gegen geschlagen haben. Einem Jungen namens Yigit C. ist ein Unfall passiert, der nicht jeden Tag passiert. Und zwar hat er gegen den Boxautomaten geschlagen und ist beim Schlagen ausgerutscht und traf, nachdem er den Boxsack getroffen hatte, mit voller Kraft die Wand und brach sich die Hand (trotzdem 700er Rekord!). Ein anderer Unfall geschah beim Ski fahren. Ein Mädchen namens Leyla S. ist beim Ski fahren den Abhang hinunter gestürzt und hat einen Bänderriss mitgenommen. Jamie D. und Sophia F. brachen sich den Arm und Djamila A. verdrehte sich das Knie. Viele Schüler hatten blaue Flecken, Muskelkater und Knieschmerzen wegen der Stürze und der Überanstrengung. Also Leute, passt auf! Am meisten beim Boxautomaten, gebt nicht so viel Geld aus. Das waren die Unfälle unserer Skifahrt. Wir hoffen, ihr habt trotzdem keine negativen Eindrücke der Skifahrt behalten. Denn es war echt toll. Wir hoffen, ihr überlebt die Skifahrt besser als wir.

 

 

 

Die Highlights der Skifahrt

 

Die Highlights gehörten zu den guten Erinnerungen unserer Skifahrt und eure Highlights werden bestimmt auch fabelhaft. Unsere waren allerdings gewöhnungsbedürftig, da wir zur einer Burg gefahren sind und auch eine Nachtwanderung, Nachtski und Nachtrodeln gemacht haben. Denn für Menschen, die sich für Sehenswürdigkeiten interessieren, war der Ausflug zur Burg sehr schön oder für die Leute die gerne wandern gehen war das Nachtwandern sehr toll. Was haben wir noch gemacht? Es gibt für jedes Jahr natürlich andere Attraktionen, weil es sonst erstens den Lehrern zu langweilig wäre und zweitens auch für jede Skifahrt etwas anderes geplant wird.Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war schön zusehen, was Kinder auf die Reihe bekommen.

 

 

 

Nun kommen wir noch zu unseren Tipps für spätere Skifahrten:

 

1. Wenn Euch eine Dusche pro Zimmer nicht reicht, gibt es auf einem Flur noch weitere Duschräume.

 

2. Da die Zimmer nicht abgeschlossen werden können, sollte man nicht zu viele Wertsachen mitnehmen.

 

3. Nehmt allgemein nicht zu viele Sachen mit, da sie auf der Rückfahrt auch wieder in den Koffer passen müssen. Was natürlich auch hilft, ist ordentliches Falten, da die Sachen so viel weniger Platz einnehmen werden.

 

4. Eine Musikbox für Musik, da die Musikbox dort nicht funktioniert hat!

 

5. Wenn ihr vorher wissen solltet, was ihr macht, nehmt euch die Sachen wie Kostüme etc. schon einmal mit.

 

6. Nehmt eine Taschenlampe mit damit ihr beim Nachtwandern etwas sehen könnt!

 

7. Denkt daran, ausreichend Getränke mitzubringen!

 

 

 

Eure Klasse 8c.