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Das Great Break Festival 2018

Im März fand am Rhein-Gymnasium das erste große Great Break Festival statt. Wir waren für euch dort, um euch mit aktueller Berichterstattung zu versorgen.


Die Stimmung in der Aula ist aufgekratzt, erwartungsvoll. Die meisten wissen nicht so genau wie lange es noch dauern soll bis das Festival anfängt, zehn Minuten sind seit offiziellem Beginn vergangen, aber nichts rührt sich. Fünf Minuten später tritt dann endlich Perception als Opener auf die Bühne.

Vor allem die Aufforderungen beim Refrain mitzusingen und Herr Reinhardts Einsatz im Publikum sorgen für gute Stimmung.
Nach der ersten Pause spielt Project Paradox einige Lieder, darunter ein Cover von Sweet Dreams, einem Lied das so ziemlich jede Band an irgendeinem Punkt schon gecovert hat.
Auch Portlux kommt mit ihren drei Liedern gut beim Publikum an, nicht zu Unrecht könnte man sagen.
Mit viel Konfetti und Schwarzlicht macht auch Light the Blind ihren Eintritt, und auch die letzten Miesepeter unter den Gästen fangen an zu feiern.
Und endlich kommt der lang ersehnte Special Guest, die Band die seit Beginn des Festivals erwartet wurde: Special Guest. Ja, die Band, die aus nur vier Mitgliedern besteht, heißt tatsächlich Special Guest. Die Herren Isermann, Theil, Rücker und Frohn singen ein Loblied auf das Rhein-Gymnasium, das geht allerdings nicht ohne Komplikationen. Wie bei jeder guten Band muss natürlich zuerst 15 Minuten der Ton eingestellt werden bevor es losgehen kann, und drei Anläufe muss es natürlich auch geben, daran erkennt man schließlich gute Musik.
Als Schluss singt die gesamte Aula "We are the world", da dieses Konzert ja nicht schon voll von Klischees war. Aber beschweren will man sich ja nicht, schließlich war das Great Break Festival trotz einiger Komplikationen ein voller Erfolg.


Wir haben im Rahmen des Great Break Festivals 2018 mit Tom Frohn, einem der Organisatoren und zudem Leiter der Musikschule, gesprochen


Wir: Wie ist die Idee des Great Break Festivals aufgekommen?

Tom: Die Idee ist auf einem Ehemaligentreffen der Schüler entstanden, dabei entschlossen wir uns irgendwann, etwas spontan selbstständig auf die Beine zu stellen und so ist das Festival eigentlich entstanden.

Wir: Und wer war für die Organisation verantwortlich?

Tom: Für die Organisation hat jeder der fünf Bands einen Verantwortlichen bereit gestellt, die auch viel Freizeit investiert haben und sich um alles gekümmert haben.

 

Wir: Sowas organisiert man ja nicht mal eben an einem Tag. Wie lange stand fest, dass das Great Break Festival stattfinden würde?

Tom: Seit Oktober 2017. Und seitdem sind die Arbeiten auch gelaufen, weil ja auch unheimlich viel Detailarbeit gemacht werden musste, von Sanitätern bis zur Feuerwehr. Dadurch, dass das Festival mit Alkoholausschank geplant war, musste man das auch mit einkalkulieren, deswegen wurde erst gesagt, dass der Eintritt ab 16 Jahren erlaubt ist und wir haben es später relativiert. Die Organisationszeit fing Oktober 2017 an und die heiße Phase Ende Januar.

 

Wir: Ist ein weiteres Great Break Festival geplant?

Tom: Aber selbstverständlich. Im Sommer nächsten Jahres ist voraussichtlich das zweite Great Break Festival geplant und wir versuchen aus dem ersten viel zu lernen. Die Organisation und viele Sachen haben nicht so gut funktioniert wie wir das gerne gehabt hätten, andere Sachen haben direkt funktioniert. Ob es nochmal in der Schule sein wird, das wissen wir nicht so genau. Eventuell wird es auch im Jugendpark stattfinden.

 

Wir: Gab es in der Organisation Rückschläge wie z.B. ins Wasser gefallene Termine?

Tom: Selbstverständlich. Wenn so viele Menschen involviert sind, gibt es in der Endphase immer Dinge, die organisatorisch schwierig zu lösen sind. Also gab es das auch, aber letztendlich war die Stimmung immer gut und daher gab es keine Rückschläge, die uns irgendwie die Stimmung versaut hätten, im Gegenteil wir versuchen aus den Rückschlägen zu lernen.

 

Wir: Warum war die Veranstaltung ab 16?

Tom: Weil Alkohol im Spiel war und wir eigentlich auf Nummer sicher gehen wollten, damit kein 14 oder 15 Jähriger an der Biertheke steht und wir unserer Aufsichtspflicht nicht hinterher kommen können. Nachher, in Absprache mit der Schulleitung, wurde das relativiert, weil wir rechtlich immer noch auf der sicheren Seite sind wenn jemand jünger ist und in Begleitung kommt oder um 22 Uhr geht.

 

Wir: Würden sie rückblickend etwas anders machen?

Tom: Bestimmt. Also im Detail kann ich das jetzt gar nicht so genau beantworten, aber es gab einige Sachen wo wir im Nachhinein gesagt haben: "Das hätten wir auch stressfreier hinbekommen, wenn wir etwas besser organisiert gewesen wären."

 

Wir: Das Great Break Festival hat Social Media Kanäle wie z.B. YouTube und Facebook, wer ist dafür verantwortlich?

Tom: Das sind die Bands. Also jede Band ist Administrator bei Facebook oder Instagram. Also es gibt Accounts und in diesen Accounts sind alle die Organisatoren Administratoren und können selbstständig Beiträge veröffentlichen. Zum Beispiel haben wir rund 1000 Fotos geschossen, wir haben alles per Video mitgefilmt aus verschiedenen Perspektiven, das wird gerade geschnitten. Das wird alles in den nächsten Tagen auf Facebook veröffentlicht.