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Extremes Hochwasser

Seit über 10 Jahren kam es nicht mehr zu solch einem Ausmaß an Wasser im Rhein.


Durch sehr starke Regenfälle und schmelzenden Schnee im Gebirge kam es zu Beginn diesen Jahres vermehrt zu Hochwasser im Rhein. Es kommt öfter vor, dass das Wasser im Rhein etwas höher steht, doch mit ganzen neun Metern übertrifft dieser Pegelstand die normalen Hochwasserwerte. Die Menschen sind schockiert und der Rhein reißt alles mit sich.

Die Ausmaße der Überschwemmungen sind hier in Köln besonders hoch, da das Flussbett relativ eng ist.

Grundsätzlich gibt es von der Stadt Köln festgelegte Maßnahmen, die ab bestimmten Pegelständen eintreten.

Ab 8,30 Metern wird der Schiffsverkehr eingestellt, ab 9,40 Metern müssen mobile Wasserschutzwände in der Alstadt aufgestellt werden. Der Katastrophenalarm tritt bei 10,70 Metern ein, denn ab 11,30 ist die Altstadt überflutet.

 

Der aktuelle Wasserpegel des Rheins kann jederzeit auf der Internetseite der Stadtentwässerungsbetriebe (StEB Köln) abgerufen werden, sodass sich jeder informieren kann, und gewarnt wird, wenn Hochwassergefahr bestehen sollte.

https://www.steb-koeln.de/

Die Ausmaße der Hochwasserschutzmaßnahmen hängen stark von den Berechnungen und Prognosen der StEB ab.

In den Stadtentwässerungsbetrieben arbeiten täglich mehrere Menschen daran, Prognosen über den Wasserstand des Rheins zu berechnen. Um diese möglichst genau berechnen zu können, werten die Mitarbeiter Pegelstände des Rheins und seiner Zuflüsse von möglichst vielen Orten zwischen der Quelle und Köln aus. Zudem spielen Wettervorhersagen eine große Rolle bei der Prognose.

Mit Hilfe dieser ganzen Werte bestimmt die StEB dann täglich mindestens einen Pegelstand, welcher auf ihrerer Internetseite veröffentlicht wird. Während starkem Hochwasser werden täglich sogar zwei Pegelstände berechnet, da die Werte dann schneller voneinander abweichen. Zudem ist die Aktualität des Pegelstands für die Öffentlichkeit wichtiger, denn kleine Abweichungen der Werte können große Maßnahmen des Hochwasserschutzes auslösen.

 

Inzwischen ist das Hochwasser wieder zurück gegangen und der Pegelstand Mitte März liegt bei etwa drei bis vier Metern. Erst ab 4,50 Metern wird offiziell von Hochwasser gesprochen.


Johanna Bodemer, 9c